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Inhalt
Vorwort

Hans Herbert von Arnim

Vom schönen Schein der Demokratie

Politik ohne Verantwortung – am Volk vorbei

Droemer, München 2000, ISBN: 3-426-27204-0

Taschenbuch-Ausgabe mit aktuellem Nachwort Knaur, München 2002, 400 Seiten ISBN: 3-426-77538-7

 

Inhalt

Vorwort
 

Teil 1:
Politik ohne Verantwortung –
Regieren am Volk vorbei

1 Reformblockade: Das Versagen der Institutionen

2 Deutschland im Umbruch

3 Der Maßstab: Regieren durch das Volk und für das Volk

4 Ungelöste Probleme, entmündigte Bürger

5 Die fiktive Demokratie

6 Wer den Staat beherrscht und warum

7 Berufspolitiker: Statussicherung durch Ausschalten
   der Verantwortung

8 Schluß: Rückbindung der Politik an die Bürger
 

Teil 2:
Aus Scheu vor der Verantwortung:
Fortschreitende Selbstauflösung der Bundesländer

9 Einleitung: Der Föderalismus hält nicht, was er verspricht

10 Ein Lehrstück in Macht- und Statuspolitik:
     Wie die kommunale Gebietsreform durchgesetzt und
     die Neugliederung der Länder verhindert wurde

11 Ländersache erster Teil: Preisgabe der eigenen
     Gesetzgebung
         Der Bund zieht Kompetenzen der Länder an sich
         Einheitsgesetzgebung: Die Länder scheuen
         den Wettbewerb
         Einheitsverfassung: Einebnung der Unterschiede
         Kommunale Verfassungsreform: Ausgelöst durch
         Volksbegehren und Volksentscheid
         Resümee: Niedergang der Landesgesetzgebung

12 Ländersache zweiter Teil: Gestaltungsverlust bei Verwaltung
     und Steuern

13 Ländersache dritter Teil: Nur kein Risiko – Flucht
     in Absprachen auf allen Ebenen
         Ohne Kooperation geht gar nichts
         Wie der Bund in die Länder hineinregiert: Gemeinschafts-
         aufgaben und Investitionshilfen
            Hochschulbau, Verbesserung von Agrar- und
            Wirtschaftsstruktur (Art. 91a GG)
            Bildungsplanung und Forschungsförderung
            (Art. 91b GG)
            Wohnungsbau, Städtebau, öffentlicher Personen-
            nahverkehr (Art. 104a Abs. 4 GG)
            Fazit: Absicherung statt Selbstbestimmung

14 Ländersache vierter Teil: Konsequente Entmündigung
         Entscheidungen auf Kosten anderer: Schiefer Ansatz
         des Konnexitätsprinzips
         Strafe für Eigeninitiative: Der Finanzausgleich

15 Die Folgen der Machtverschiebung
         In schlechter Verfassung: die Länder
             Gewinner: Landesregierungen und Ministerpräsidenten
                 Machtgewinn der Landesregierungen
                 Vorherrschaft der Landesfürsten
                 Einfluß der Beamten
                 Fazit: Unkontrollierte Herrscher, blockierte Politik
             Verlierer mit goldener Nase: die Landesparlamente
                 Leerlauf auf hohen Touren
                 Mangelnde Regierungskontrolle
                 Eingeschränktes Etatrecht
                 Zwischenbilanz: Der Kaiser ohne Kleider
                 Das Landtagsmandat: Quote statt Qualität
                 Nebenjob zum Vollzeitlohn
             Denkanstöße zur Verfassungsstruktur der Länder

         Politik durch die Hintertür: der Bundesrat
             Aufwertung des Bundesrats
             Instrument der Parteipolitik
             Vermittlungsverfahren und Vermittlungsausschuß
             Die mißbrauchte Vetomacht
             Reformkonzepte
                 Reduzierung der Zustimmungsgesetze
                 Senat statt Bundesrat
                Direktwahl der Ministerpräsidenten

16 Modell Deutschland? – Föderalismus und
     Europäische Union

17 Auf dem Prüfstand: Selbständigkeit, Leistungsstärke,
     Handlungsfähigkeit der Länder
         Sind die Länder überhaupt noch selbständige
         Staaten?
         Sind die Länder überhaupt noch leistungsfähig?
             Die Schulmisere
             Von den Schwierigkeiten einer Verwaltungsreform
             Das Desaster der Landesgrunderwerbsteuer
             Das rheinland-pfälzische Transplantationsgesetz
             Handlungsschwäche durch Politikverflechtung und
             Absprachen

18 Was bleibt vom Sinn des Föderalismus?
         Regionale Identitäten?
         Wirksame Erfüllung der Aufgaben?
         Regionale Vielfalt in nationaler Einheit?
         Rechtsstaat und Demokratie?
         Ergebnis: Der Sinn ist pervertiert

19 Die Mär vom zwangsläufigen Verfall des Föderalismus

20 Die Eigeninteressen der politischen Klasse
         Zweierlei Maß
             Die Kosten der politischen Führung
             Die Verflüchtigung der politischen Verantwortung

         Berufspolitiker und Kartellparteien
         Einfluß und Interesse der Akteure
         Wo Eigeninteressen triumphieren, hat das
         Kooperationsmodell seine Funktion verloren
         Die Chancen künftiger Reformen

21 Das Volk als Gegengewicht?
         Der erste Schritt: Verfassungsreform auf Landesebene
         Inhalt der Reform
         Auswirkungen der Reform
         Verschlankung des politischen Apparats
         Durchsetzung der Reform
         Das Volk gibt sich eine Verfassung

22 Warum überhaupt noch Länder?

23 Schlußbemerkung: Die Mängel des Systems am Zustand
     des Bundesstaats erkennen
 

Teil 3:
Regieren ohne Kontrolle – Wie die Bürger von der
Macht ferngehalten werden

24 Vorbemerkungen: Geht alle Staatsgewalt vom Volke aus?
         Übersicht: Direktdemokratische Verfahren in den Ländern,
         Gemeinden und Kreisen

25 Einwände und Vorurteile gegen mehr direkte Demokratie
         Das antidemokratische Ausgangsverständnis
         Gegenargumente
             Die sogenannten Weimarer Erfahrungen
             Fundamentalargumente
             Fehlende Sachkunde?
             Totschlagargumente
                 Todesstrafe?
                Aushungern des Staats?
             Dominanz von Partikularinteressen?
             Sonstige Einwände

         Argumente dafür
             Belebung des politischen Wettbewerbs, Offenheit
             Kontrolle der politischen Klasse
             Mehrwert direktdemokratischer Entscheidungen
             Die Schlüsselrolle des Verfahrens

         Der Bürgerwille läßt sich nicht ersetzen:
         Drei Verwechslungen
             Demoskopische Umfragen
             Unterschriftenaktionen
             Interessenverbände und Bürgerinitiativen

26 Die Angst der Deutschen vor dem Volk und das Finanztabu

27 Was genau ist »direkte Demokratie«?
         Direkte Demokratie
         Volksgesetzgebung und Referendum

28 Wie funktionieren direktdemokratische Entscheidungs-
     verfahren?
         In den Ländern
         In den Kommunen

29 Ausgehebelt: Ist direkte Demokratie unerwünscht?
         Anforderungen an Begehren, Anträge und Initiativen
             Zahl der erforderlichen Unterschriften (Quoren)
                  Staatliche Volksbegehren
                 Kommunale Bürgerbegehren
                 Zulassungsantrag beim staatlichen Volksbegehren
             Fristen und Formen
             Kumulationswirkung

         Quoren für Volksentscheide und Bürgerentscheide
             Quoren auf Landesebene
                 Zustimmungsquoren bei einfachen Volksgesetzen
                 Verfassungsänderungen durch Volksgesetzgebung
                 Die Terminfestsetzung als Schlüssel für die
                 Überwindung von (einfachen) Zustimmungsquoren
                 Probleme bei Konkurrenzvorlagen des Landtags
                 Fazit: Zwei Formen von Prohibition
             Quoren auf kommunaler Ebene

         Manches ist tabu: Eingeschränkter Gegenstandsbereich
         von Bürgerbegehren und Bürgerentscheid
         Zusammenfassende Bewertung: Auf die Ausgestaltung
         kommt es an
             Bürgerfreundliches Bayern
             Andere Länder, schlechtere Regelungen
                 Staatsebene
                 Kommunale Ebene
             Von den Gemeinden lernen
             Damit die Bürger zu Wort kommen: Folgerungen für
             die Verfahrensregeln

30 Darf das Volk oder darf es nicht? –
     Streit um Verfassungsänderungen in Hessen und
     Nordrhein-Westfalen
         Nordrhein-Westfalen
         Hessen

31 Rolle rückwärts in Bayern?

32 Belebung des politischen Wettbewerbs: Mit direkter
     Demokratie zur Direktwahl von Bürgermeistern und
     Landräten
         Auflockerung des Parteienmonopols
         Durchsetzung der Direktwahl
         Volksabstimmung in Hessen
         Antrag auf Volksbegehren in Nordrhein-Westfalen
         Volksinitiative in Schleswig-Holstein
         Drohendes Volksbegehren in Niedersachsen
         Einleitung eines Volksbegehrens im Saarland
         Zusammenfassung: Die List des politischen
         Wettbewerbs

Wie die Reformen teilweise verpatzt wurden
         Hessen: Stockende Begleitreformen
         Nordrhein-Westfalen: Zähe Rückzugsgefechte
         Schleswig-Holstein: Kleine Gemeinden ausgeklammert
         Saarland: Halbherzige Teilreform
         Zusammenfassung: Das Parteienkartell faßt
         wieder Tritt

33 Volksbegehren und Volksentscheid auf Bundesebene:
     Eckpunkte der anstehenden Regelung

34 Blick über die Grenzen: Halbdirekte Demokratie in der
     Schweiz und den USA

35 Die Europäische Union – ein Fall für mehr direkte
     Demokratie?

36 Leistung entscheidet: Repräsentative und halbdirekte
     Demokratie im Vergleich
         Vorbemerkung: Wann ist eine Entscheidung richtig?
         Gemeinwohlorientierung der Akteure
         Ergebnisse empirischer Vergleiche
             Geringere Verschuldung
             Finanzierung durch Gebühren
             Sinken von Abgaben
             Drosselung öffentlicher Haushalte
             Höhere Wirtschaftlichkeit
             Mehr Ausgaben für Bildung
             Größere Bürgerzufriedenheit
         Folgerungen: Empfehlung für mehr direkte Demokratie
         Ein neues Paradigma: Mehr Macht für das Volk – mehr
         Kontrolle der politischen Klasse
 

Anhang

Tabellen
         Tabelle 1: Volksbegehren und Volksentscheid
         in den Bundesländern
         Tabelle 2: Bürgerbegehren und Bürgerentscheid –
         Überblick über die Regelungen
         Tabelle 3: Strukturmerkmale der direkten Demokratie:
         Deutschland – Schweiz – USA

Anmerkungen
 
 
 

Vorwort

Demokratie lebt davon, daß Verantwortung zurechenbar bleibt. Fehlt es daran nicht nur am Rande, sondern im Kern der Politik, ist dies der Anfang vom Ende. Demokratie hat ohne Verantwortung keine Zukunft.

Die Auflösung der Verantwortlichkeit ist – von der Europäischen Union abgesehen – nirgendwo so extrem wie im Föderalismus spezifisch deutscher Prägung. Der auf Bismarck zurückgehende deutsche Exekutivföderalismus, den die »Landesfürsten« bei Abfassung des Grundgesetzes für sich durchgesetzt und später immer weiter ausgebaut haben, ist ausgesprochen antidemokratisch. Er ist einzigartig in der Welt und bewirkt eine Entmachtung der Parlamente und Bürger und eine Lähmung der Politik, die nur deshalb nicht auf dauernden Aufschrei und Protest der Öffentlichkeit stoßen, weil die komplizierten Mechanismen so schwer zu durchschauen sind.

Die mangelnde demokratische Kontrolle wird von der politischen Klasse allerdings nicht unbedingt als Nachteil empfunden, erleichtert sie es ihr doch, ihre eigenen Interessen zu sichern und auszubauen. Die Reformbereitschaft der hauptberuflichen politischen Akteure ist deshalb tatsächlich viel geringer, als gemeinhin öffentlich zugegeben wird, ja die Eigeninteressen der Berufspolitiker haben viele Verkrustungen insgeheim erst herbeigeführt. Gleichwohl wird in Sonntagsreden der schöne Schein der Demokratie aufrechterhalten, selbst wenn der Kaiser – wie in Andersens Märchen – in Wahrheit ohne Kleider dasteht.

Es gibt letztlich nur ein wirksames Gegenmittel zur Wiederherstellung der Demokratie als Regierung durch und für das Volk: die Aktivierung der mündig gewordenen Bürger selbst und die Schaffung der dazu erforderlichen Institutionen. Diese Erkenntnis setzt sich zunehmend durch, und sie ist der tiefere Grund für den schnell wachsenden Zuspruch, den Elemente direkter Demokratie in der Bundesrepublik (und in anderen Ländern) seit einiger Zeit finden. So sind Bürger- und Volksbegehren und die entsprechenden Entscheide inzwischen in allen Bundesländern und Kommunen eröffnet. Dies geschah meist allerdings nur mit halbem Herzen. Aus Furcht vor dem Volk hat die etablierte Politik die direktdemokratischen Institutionen vielfach mit obrigkeitsstaatlichen Vorbehalten, absurden Schikanen und kaum überwindbaren Hürden versehen und dadurch das mit der einen Hand Gewährte mit der anderen Hand wieder genommen. Als Vorwand dienen überkommene Vorurteile, die wiederum in einer deutschen Sonderentwicklung wurzeln: Im Kaiserreich der Jahrhundertwende mit seinem Dualismus von Monarchie und Volk hatten direktdemokratische Vorstellungen von vornherein keinen Platz, weil sie die ungeteilte Souveränität des Volkes voraussetzen.

Heute gilt es, Vorurteile abzubauen und überholte institutionelle Strukturen zu reformieren, wenn die »Politik(er)verdrossenheit« nicht weiter zunehmen und die »Reformblockade« in unserem Land und in Europa gelockert werden soll.

Eine Hauptthese dieses Buches ist, daß Berufspolitiker sich vorwiegend von ihren Eigeninteressen steuern lassen. Dabei entfalten sie sich nicht nur innerhalb der vorgegebenen Strukturen, sondern suchen diese – und das ist meine zweite Hauptthese – auch nach ihren Bedürfnissen zu verformen. Das gilt nicht nur bei der Gestaltung des Wahlrechts, der Parteien- und Politikerfinanzierung und der Ämterpatronage, die unmittelbar den Erwerb von Macht, Geld und Posten betreffen. Es gilt auch beim Schaffen und Verändern anderer Regeln und Verfassungsinstitutionen, bei denen der Zusammenhang mit den Eigneninteressen sehr viel indirekter und deshalb schwerer zu durchschauen ist. Das wird in diesem Buch vor allem an den Beispielen Föderalismus und direkte Demokratie belegt.

Die Rolle der Eigeninteressen in der Politik zu erkennen fällt uns allerdings oft schwer. Zu sehr verbreitet ist das Idealbild vom gemeinwohlorientierten Volksvertreter, der beim Amtsantritt schwört, er werde seine »Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden (und) das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen …« Wie wenig dieses Idealbild, das von der politischen Klasse selbst, allen voran Helmut Kohl, mit Inbrunst ausgemalt und der Öffentlichkeit immer wieder formelhaft vorgehalten wird, in Wirklichkeit zutrifft, hat jüngst der Parteispendenskandal um Kohl überdeutlich gemacht. Dem langjährigen Bundeskanzler, der als CDU-Vorsitzender seine Partei ein Vierteljahrhundert prägte, war die Macht offenbar derart wichtig, daß er zu ihrer Sicherung sogar gegen Gesetz und Verfassung verstieß – und das nicht nur gelegentlich, sondern systematisch über viele Jahre hinweg. Kohl hat ein ganzes Beziehungsgeflecht zur Stützung seiner parteiinternen Position entwickelt, das berüchtigte »System Kohl«, und ein ganzes Netz von Einflußnahmen und Abhängigkeiten gesponnen, das er mit Hilfe von Schwarzgeldern auch finanziell unterfütterte.

Kohls Geringschätzung geltender Normen hat erschreckt. Seine dem Wunsch nach Macht und Sicherheit entspringende Motivation ist allerdings nichts prinzipiell Außergewöhnliches für die politische Klasse insgesamt. Kohl hat sie nur mit besonderer Bedenkenlosigkeit und Konsequenz umgesetzt. Hätte es noch eines Beweises bedurft, daß Eigeninteressen die Politik so sehr dominieren, daß ihre Vertreter gelegentlich sogar die Verfassung und das Recht mißachten, hier ist er. Deshalb fiel es Kohls Vorstandskollegen in der CDU auch so schwer, ihm seine Machenschaften wirklich zu verübeln (ganz abgesehen davon, daß manche von ihnen auch aktiv an den Rechtsbrüchen beteiligt waren). Ihre Sorge galt vielmehr dem Schaden in der Öffentlichkeit und der Minderung der Wahlchancen ihrer Partei. Gewiß, die Partei ist rechtlich nicht mit dem Staat gleichzusetzen. Ist es aber realistisch anzunehmen, die Dominanz von Eigeninteressen werde zurücktreten, wenn die Politiker in die Rolle von Amtsträgern schlüpfen?

Gegen Machtmißbrauch und Ausbeutung durch die politische Klasse ist unser Gemeinwesen bisher noch unzureichend geschützt. Fünfzig Jahre nach Abfassung des Grundgesetzes und der meisten Landesverfassungen ist es Zeit, sie auf den Prüfstand zu stellen und, soweit erforderlich, zu erneuern. Unsere Verfassungen waren eine gute Basis für den Aufbau der Bundesrepublik in den ersten Jahrzehnten. Doch inzwischen hat sich eine politische Klasse gebildet, die die überkommenen Kontrollmechanismen unterläuft. Schon Thomas Jefferson, der Verfasser der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, hat vor über 200 Jahren betont, jede Generation sei aufgerufen, sich ihre Verfassung neu zu geben.

Nachdem der Bund und die Länder sich im Zuge der anstehenden Neuregelung des Finanzausgleichs ohnehin einigen müssen – so das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil vom 11. November 1999 –, sollten auch weitergehende Reformen ins Auge gefaßt und nicht mehr von vornherein als »praktisch unmöglich« verworfen werden.

Der Verfasser (und damit auch dieses Buch) hat von mehreren wissenschaftlichen Tagungen besonders profitiert: einer Tagung über Föderalismus, die das Frankfurter Institut und das Institut der deutschen Wirtschaft im Herbst 1998 veranstalteten, der Tagung über Föderalismus, die er zusammen mit seinen Kollegen Gisela Färber und Stefan Fisch im Frühjahr 1999 an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer durchführte, und dem von ihm betreuten alljährlich stattfindenden Speyerer Demokratieforum, das im Herbst 1999 dem Thema »Direkte Demokratie« gewidmet war.
 

 

Speyer, im Januar 2000                                       Hans Herbert von Arnim

 

Stand: 03.09.2002