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Zum
Buch:
Kommunale
Planungen finden häufig in einem Spannungsfeld lokaler Interessen
und übergeordneter Vorgaben durch Landes-, Bundes- und
Europäisches Recht statt. Aus Sicht der Landschaftsplanung kommt es
bei hohem Planungsaufwand dabei häufig zu einer unbefriedigenden
Umsetzung vor Ort. Wie lassen sich nun übergeordnete Ziele im
Bereich Natur- und Landschaft mit Interessenlagen vor Ort in den
Kommunen vereinbaren? So liegt es nahe, dass eine Beteiligung der
Kommunen und ihrer Bürger am Planungsprozess zu einer besseren
Passung von Naturschutz und lokalen Interessen führen kann. Dabei
bietet sich eine Verknüpfung mit Lokalen Agenda 21-Prozessen an.
Die
Autoren dieses Bandes befassen sich mit den Grundlagen der
räumlichen Planung in Deutschland und suchen nach Erfolgsfaktoren
einer partizipativen Landschaftsplanung. Wissenschaftliche
Erkenntnisse über Beteiligungsprozesse und Erfahrungen aus der
Planungspraxis werden zusammengetragen und Empfehlungen für die
Gestaltung von Beteiligungsprozessen abgeleitet. Abschließend wird
die Zukunft der Landschaftsplanung im Kontext der Europäischen
Gesetzgebung diskutiert.
Inhaltsübersicht:
H.
Hering: Geleitwort
Einleitung
D. Beck / C. Best / R. Fisch /
K.-H. Rother: Partizipation und Landschaftsplanung im Kontext der Lokalen
Agenda 21. Einführung
und Übersicht
F.
Scholles: Umweltplanung im System der
räumlichen Planung in Deutschland
Bestandsaufnahme:
Landschaftsplanung und Partizipation
D.
Gruehn: Wahrnehmung,
Berücksichtigung, Umsetzung der Landschaftsplanung bundesweit und
in Rheinland-Pfalz
T.
Siegel: Rechtliche Rahmenbedingungen und
Gestaltungsspielräume bei der Aufstellung von Landschaftsplänen
L.
Preisler-Holl: Die örtliche Landschaftsplanung als Instrument
einer nachhaltigen kommunalen Entwicklung
D.
Beck: Bürgerbeteiligung an kommunalen Planungs- und
Entscheidungsprozessen. Sozial- und organisationspsychologische
Grundlagen
D.
Kostka: Möglichkeiten der Mediation im Umwelt- und
Planungsbereich in Deutschland
M.
Wormer: Beteiligungsverfahren
bei kommunalen und regionalen Konflikten um Flächennutzungen
M.
Trénel / H. Hagedorn / O. Märker: Internetgestützte
Bürgerbeteiligung bei kommunalen Konflikten. Das Esslinger
Fallbeispiel
Erfahrungen aus der
Praxis
M.
Staaden: Vom Leitbild
zum Programm. Lokale Agenda 21 in Rheinland-Pfalz
W.
Bambey: Das
Modellvorhaben Entwicklungskonzeption Dahner Felsenland. Eine
kommunale Sicht
D.
Popp: Entwicklungskonzeption Dahner Felsenland
aus Sicht eines beteiligten Beratungsunternehmens
B.
Ullrich:
Landschaftsplanung als Managementaufgabe. Das Pilotprojekt
Morbach-Gonzerath
M.-T. Kruska / C.
Schnug-Börgerding: Umwelt und
Wirtschaft im Dialog. Gewerbegebiet Auestraße 2010 in Speyer
S.
Kern: Botschaft und Potenzial von Agendaprozessen am Beispiel der
Binger Agenda 21. Diskutierkreis oder Ideenwerkstatt?
C. Bechtle,
Effektivität von Beteiligungsprozessen. Bericht aus der Praxis
Empfehlungen zur Gestaltung von
Planungsprozessen
J. Albrech / K.
Königstein: Handlungsleitfaden für die Konzeption und Begleitung
regionaler Entwicklungsprozesse
J.
Ott: Maßnahme Lokale Agenda
21. Leitfaden "Kommunaler Naturschutz"
Perspektiven
C.
Best:
Perspektiven für die Landschaftsplanung in Rheinland-Pfalz
T.
Wilke: Landschaftsplanung im Kontext zu neueren Entwicklungen im
Natur- und Umweltschutz
S.
Kuhn: Kommunale Nachhaltigkeitspolitik
nach Johannesburg. Von der "Local Agenda 21" zur "Local Action 21"
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