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Forschungsprojekte am Deutschen Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung
von
Arnim/Wolf: -
Welches sind die Ausgangssituationen, die inter- und supranationale
Organisationen veranlassten, die Bekämpfung von Korruption zu ihren
Aufgaben zu machen? -
Welche Ziele werden verfolgt und welche „Philosophie“ steht dahinter?
Inwieweit beruht letztere auf überprüfbaren Theorien? -
Welche methodischen, verfahrensmäßigen und organisatorischen Ansätze
wurden jeweils gewählt? -
Wie wurden die Maßnahmen in den Mitgliedstaaten umgesetzt? -
Wie lassen sich eventuelle Unterschiede erklären? -
Inwieweit fördern oder behindern die Interessen der Mitgliedstaaten der
Organisationen (oder auch die Eigeninteressen der Funktionsträger der
Organisation selbst) effektive Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung? -
Welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang Faktoren wie
Entstehungsgeschichte, kultureller Hintergrund, institutionelle
Entscheidungsverfahren, Regelungskompetenzen, Finanzausstattung etc.? -
Welche Empfehlungen lassen sich daraus für organisatorische, verfahrensmäßige
und sonstige Verbesserungen ableiten? Erwartet
wird eine Erweiterung des wissenschaftlichen Blicks über den nationalen
„Tellerrand“ hinaus, ein vertieftes Verständnis für Möglichkeiten
und Hindernisse von Korruptionsbekämpfung durch nationale Einrichtungen
und die Möglichkeit ihrer Unterstützung durch internationale
Organisationen. Dies soll zu Strategien und institutionellen Vorschlägen
führen, die Politik und Verwaltung die bessere Bekämpfung von Korruption
ermöglichen. Näheres unter: Projekthomepage * * * Frühere Projekte von Arnim/Heiny/Ittner: Laufzeit: 01.07.2004 bis 14.11.2006 Ziele: Durch Verbindung von Demokratie- und Verwaltungstheorien mit ganz bestimmten konkreten Phänomenen in Verwaltung und Politik soll einerseits die Brauchbarkeit der Theorien überprüft, andererseits ein vertieftes Verständnis bestimmter pathologischer Erscheinungen gewonnen werden. Gewinnung eines Überblicks über die Verbreitung und Gewinnung von Einsichten in die Ursachen (auch in die systemischen Ursachen) der behandelten Pathologien und Entwicklung von Strategien zu ihrer Bekämpfung. Zentrale Forschungsfragen: Im Rahmen dieses Projektes sollen bestimmte gemeinhin als pathologisch angesehene Erscheinungen in Politik und Verwaltung wie z.B. Ämterpatronage und Korruption dargestellt und bewertet werden. Zugleich soll untersucht werden, inwieweit sie auf systemischen Ursachen beruhen. Schließlich sollen Strategien zur Überwindung von Fehlentwicklungen konzipiert werden. Zu diesem Zweck soll in einem ersten Schritt das vorhandene empirische Material über die genannten Phänomene zusammengestellt und ausgewertet werden. In einem zweiten Schritt sollen die von den verschiedenen Disziplinen entwickelten wissenschaftlichen Ansätze durchgemustert und auf ihre Aussage-, Erklärungs- und Beurteilungskraft "abgeklopft" werden, jeweils bezogen auf die genannten Phänomene. Dazu gehören unter anderem: der staatsrechtliche Ansatz (Verpflichtung der Amtsträger aufs Gemeinwohl); der politikökonomische Ansatz (Dominanz von Eigeninteressen in Politik und Verwaltung); der politikwissenschaftliche "Politische Klasse"-Ansatz (übergreifende gemeinsame Interessen von Berufspolitikern einschließlich der Frage, inwieweit es fruchtbar ist, diesen Ansatz auch auf Verwaltungsangehörige zu erstrecken); der verwaltungswissenschaftliche Ansatz von ebenenübergreifenden "Fachbruderschaften"; der fächerübergreifende "Pluralismus-Ansatz"; die verschiedenen Föderalismus-Konzepte und der sogenannte kulturelle Ansatz. Soweit bestimmte negativ zu bewertende Phänomene auf Systemgründen beruhen, ist in einem dritten Schritt zu erörtern, ob und inwieweit Systemänderungen sinnvoll und möglich erscheinen, zum Beispiel durch Neutralisierung des öffentlichen Dienstes nach britischem Vorbild, Aktivierung der Kontrolle durch Aufsichtsgremien, Gerichte oder Öffentlichkeit, durch Instrumente der direkten Demokratie oder durch andere institutionelle Änderungen (wobei auch deren mögliche nachteilige Kehrseiten in die Erörterung einzubeziehen sind). Methodisches Vorgehen: Das Thema ist fächerübergreifend (und deshalb nur in einem interdisziplinären Zugriff zu bearbeiten) und verbindet Probleme der Verwaltung im engeren Sinne mit dem politischen Rahmen, in den die Verwaltung sich regelmäßig gestellt sieht. Näheres unter: Projekthomepage * * * von Arnim/Schurig: (1) Bezahlung und Versorgung von EU-Beamten, (2) Bezahlung und Versorgung von Mitgliedern der Kommission und anderen hohen Amtsträgern der EU, (3) Bezahlung und Versorgung der Mitglieder des Europäischen Parlaments und (4) Finanzierung der europäischen Parteien und Abschlussbericht: Hans Herbert von
Arnim/Martin Schurig, Näheres unter: Projekthomepage
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