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Tagungsbericht
01.
- 03. März 2004
9. Internationales Speyer-Forum
"Welthandel und Entwicklung" English
Version 1.
Informationen zur Tagung
Die Welthandelsorganisation (WTO) ist eine noch junge internationale
Organisation mit wachsender Bedeutung für die Entwicklungsstaaten. An kaum eine andere internationale Institution werden vergleichbar hohe
Erwartungen geknüpft. Keine andere internationale Organisation steht auch
ähnlich im Kreuzfeuer der Kritik wie die WTO. In dieser ambivalenten
Stellung spiegelt sich u.a. der Umstand wider, dass die WTO als
mitverantwortlich für die Defizite der "Globalisierung"
angesehen wird. Das macht sie zum Widersacher der Gegner dieses weltweiten
wirtschaftlichen Prozesses. Die
WTO sieht sich von daher einem erheblichen Erfolgsdruck ausgesetzt. Ein
Teil dieses Drucks soll in der gegenwärtigen Verhandlungsrunde der
Mitgliedstaaten der WTO abgebaut werden. Diese Runde hat zudem explizit
den Auftrag erhalten, die Lage der Entwicklungsländer zu verbessern. In
Fachkreisen ist deshalb von einer speziellen "Doha Development
Agenda" die Rede. Das Scheitern der 5. WTO Ministerkonferenz in
Cancun/Mexiko hat indessen gezeigt, dass es sehr schwierig ist, die
Belange aller Akteure zu einem verhältnismäßigen Ausgleich zu
bringen. Vor
diesem Hintergrund hat die WTO-Tagung an der Deutschen Hochschule für
Verwaltungswissenschaften Speyer vom 01. bis 03. März 2004 einige
grundsätzliche Aspekte der Welthandelsordnung in ihrer Reichweite für
die Entwicklungsstaaten herausgegriffen und näher beleuchtet. Die Konferenz
richtete sich sowohl an Wissenschaftler als auch an Praktiker
aus Verwaltungen, Verbänden und Nicht-Regierungsorganisationen. Die
Referenten kamen ebenso aus der Wissenschaft wie aus der Praxis.
2.Ausführliches
Programm 3.
Fotos 


4. Einbettung in den Gesamtzusammenhang
Das
9. Speyerer Forum setzt die Reihe gleichgelagerter Veranstaltungen in den
Vorjahren fort:
1. Speyerer Forum zur Entwicklungszusammenarbeit vom
07.-10.04.1992: "Institutionelle Rahmenbedingungen öko-sozialer
Entwicklung in der Dritten Welt";
2. Speyerer Forum zur Entwicklungszusammenarbeit vom
19.-21.03.1993: "Institutioneller Pluralismus in der
Entwicklungszusammenarbeit";
3. Speyerer Forum zur Entwicklungszusammenarbeit vom
19.-21.09.1994:
"Politikberatung und Personelle Zusammenarbeit in der
Verwaltungspartnerschaft mit dem Süden";
4. Speyerer Forum zur Entwicklungszusammenarbeit vom
25.-27.09.1995: "Die Entwicklung des Staats- und Verwaltungsrechts in
Südkorea und Deutschland";
5. Speyerer Forum zur Entwicklungszusammenarbeit vom
07.-09.04.1997: "Globalisierung der Wirtschaft - Herausforderungen an
die Rechts- und Verwaltungsentwicklung in den 'WTO'-Staaten";
6. Speyerer Forum zur Rechts- und Verwaltungszusammenarbeit vom
19.-21.10.1998: "Staats- und Verwaltungsmodernisierung in Asien und
in der Europäischen Union";
7. Speyerer Forum zur Rechts- und Verwaltungszusammenarbeit vom
18.-20.10.1999: "50 Jahre Grundgesetz - Internationalisierung der
Verfassung im Spiegel des deutschen und japanischen Staats- und
Verwaltungsrechts";
8. Speyerer Forum zur Rechts- und Verwaltungszusammenarbeit vom
16.-18.10.2000: "Die Mittelmeerkooperation in der Europäischen Union
am Beispiel von Maghreb" (in Zusammenarbeit mit der
Hanns-Seidel-Stiftung/ Regionalbüro Marokko)
Seit
einiger Zeit konzentriert sich der gewählte Veranstaltungstyp jedoch auf
den Zusammenhang internationaler "governance" mit den dadurch in
Asien, den Maghreb-Staaten und in Westafrika verursachten ökonomischen
und vor allem institutionellen Herausforderungen (z.B. an Wirtschaftsrecht
und Staatsverwaltung).
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Stand:
31.03.2006
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