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Internationale Beziehungen

C. Maghreb, Yemen, Marokko

2008

Im September 2008 besuchte eine Gruppe marokkanischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften und das Speyerer Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung. Der Besuch ging auf die Einladung von Univ.- Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas zurück, die dieser gemeinsam mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) ausgesprochen und vorbereitet hatte und die der DAAD finanzierte. Die Gruppe wurde von Univ.-Prof. Dr. Abdeljabbar Arrach von der Universität Settat/Marokko geleitet. Dieser hat bei Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas vor einer Reihe von Jahren über das Thema der „Regionalisierung in Marokko“ promoviert. Nach seiner Rückkehr nach Marokko war er in dem Infrastrukturministerium des Landes tätig, bevor er einen Ruf an die Universität erhielt. Darüber hinaus ist Herr Prof. Dr. Arrach dem FÖV aufgrund früherer Gastforscheraufenthalte eng verbunden. Prof. Dr. Dr. h. c. R. Pitschas hielt anlässlich des Besuchs einen Vortrag zum Thema „Décentralisation en Comparaison. Lignes de Développement en Allemagne, dans l’Union Européenne et dans le Royaume du Maroc“. Die Arbeit der DHV Speyer wurden den ausländischen Wissenschaftlern von Herrn Ass. iur. J. Mayer, die des FÖV durch Frau Dr. Seckelmann präsentiert.

Am 20. Februar 2008 besuchte die Direktorin des National Institute for Administrative Sciences (NIAS) in Sana’a (Jemen), Frau Prof. Dr. Waheeba Faree, die Hochschule zusammen mit einem ihrer Mitarbeiter und einem Vertreter der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ). Nach einem Informationsgespräch mit dem Rektor über die Organisation und die Arbeitsweise der Hochschule stand ein ausführlicher Erfahrungsaustausch mit Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas auf dem Besuchsprogramm von Frau Faree. Dabei standen insbesondere Möglichkeiten einer Kooperation des Deutschen Forschungsinstituts für öffentliche Verwaltung mit NIAS im Mittelpunkt.

2005

Vom 18. bis 25. August 2005 besuchte Univ.-Professor Dr. R. Pitschas auf der Grundlage der Vereinbarung zwischen dem FÖV Speyer und der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit gGmbH über die gemeinsame Unterstützung des National Institute for Public Administration (NIAS) der Republik Jemen das Institut in Sana'a. Gegenstand des Institutsbesuchs durch Professor Pitschas war einerseits die Evaluation der Institutsarbeit gemeinsam mit Ministerialdirektor a. D. K.-H. Rosen (ehedem Bundesministerium des Innern), andererseits ein Vortrag über die „Korruptionsbekämpfung durch Verwaltungsrecht". Ferner nahm Prof. Pitschas an verschiedenen Beratungsgesprächen der jemenitischen Regierung zum Thema der Korruptionsbekämpfung teil. Am 21. August 2005 sprach Pitschas auf dem Workshop zur Rolle des Verwaltungsrechts bei der Korruptionsbekämpfung zur „Korruptionsbekämpfung durch Verwaltungsrecht. Die Grundsätze des Verwaltungshandelns und das deutsche Verwaltungsverfahrensrecht als Instrumente der Korruptionsabwehr".

2001

Am 1. und 2. März 2001 nahm Prof. Pitschas an einem internationalen Kolloquium in Rabat/Marokko teil, das von der Universität Rabat-Agdal (Mohammed V) in Verbindung mit der Hanns-Seidel-Stiftung durchgeführt wurde. Gegenstand seines Vortrags war das Thema "L'Etat en Allemagne face à l'Union européenne". 

Über das Thema „Dezentralisierung und regionale Wirtschaftskooperation als Voraussetzungen von ‚Good Governance’“. hielt Prof. Pitschas am 29. Oktober 2001 einen Vortrag auf den Speyerer Nachbetreuungstagen der Hochschule Speyer/Hanns-Seidel-Stiftung in Marrakesch/Marokko zum Thema „Dezentralisierung und regionale Wirtschaftsintegration“ und auf der gleichen Veranstaltung am 02. November 2001 eine Vortrag über "Promotionsstudium und Praxisaufenthalt in Deutschland in Verbindung mit der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer - Ansätze zum Ausbau der Verwaltungspartnerschaft zwischen Marokko und Deutschland".

2000

Vom 16. bis 18. Oktober 2000 fand unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Pitschas an der DHV Speyer das 8. Speyerer Forum zur Rechts- und Verwaltungszusammenarbeit in französischer Sprache statt. Es stand unter dem Thema "Die Mittelmeerkooperation der Europäischen Union am Beispiel des Maghreb". Auf der Konferenz referierten Vertreter der Europäischen Kommission, des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland sowie des National Institut of Administration/Lissabon, Portugal, über die Mittelmeerkooperation der EU. Darüber hinaus referierten Hochschullehrer namhafter Universitäten in Marokko, Algerien, Tunesien und Mauretanien über die Zusammenarbeit mit der Europäischen Union und Deutschland in der Beschäftigungs-, Sozial- und Bildungspolitik. Außerdem standen Vorträge zu den Themen Menschenrechte im Maghreb und den Migrationsbewegungen aus den Ländern des Maghreb nach Europa und insbesondere Deutschland auf dem Programm. Der Schlussteil der Tagung war dem Thema "Sicherheit im Mittelmeerraum" gewidmet, über das Prof. Dr. C. Danopoulos von der Universität San José, Kalifornien/USA, sprach.

 

Zur Verwaltungskooperation mit dem Königreich Marokko siehe auch die Hinweise unter Kooperationen.

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Stand: 28.05.2009