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Internationale
Beziehungen
F. Japan
2011
Am 8. März 2011 traf
Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Rainer Pitschas in Speyer mit Prof. Dr. Akio
Takahashi aus Osaka/Japan zusammen. Professor Takahashi arbeitet an der
Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Staatlichen Universität Osaka/Law
School auf den Schwerpunktgebieten des Verwaltungsverfahrens und
Sicherheitsrechts. Im Mittelpunkt der Begegnung stand zunächst ein
längerer Erfahrungsaustausch über Reaktionen der japanischen und
deutschen Gesetzgebung auf das europäische Projekt der Reform der
akademischen Ausbildung (Bachelor und Masterstudium). An der Begegnung
nahm auch Univ.-Prof. Dr. Eisei Sato von der Universität Sendai teil. An
den Gedankenaustausch schloss sich ein zweistündiges Experteninterview
über die Anlage und Auswirkungen der deutschen Reform des juristischen
Studiums im Vergleich zur japanischen Umgestaltung der
Juristenausbildung an. Verbunden da mit waren gemeinsame Überlegungen
zur Zukunft des Rechts im Kaiserreich Japan. Die nach dieser
Zusammenarbeit eingetretenen Katastrophen in Japan nahm Pitschas zum
Anlass, sein Bedauern darüber und sein Mitgefühl auszudrücken.
2008
Vom 31. Oktober bis 2.
November 2008 nahm Pitschas dann in Fukuoka/Japan an einem
internationalen Symposium der Kyushu Universität zum Thema
„Internationaler Vergleich über die rechtliche Aus- und Weiterbildung im
öffentlichen Dienst in Japan, Korea, der Volksrepublik China und in der
Europäischen Union“ teil. Es handelte sich um die Abschlussveranstaltung
zu dem unter Speyerer Beteiligung gemeinsam durchgeführten
Forschungsprojekt über die Aus- und Weiterbildung der Angehörigen des
öffentlichen Dienstes in der EU und in den genannten asiatischen
Staaten. Das Projekt wurde gemeinsam von dem Kaiserreich Japan, Korea
und der Volksrepublik China finanziert; Pitschas gehörte zum Kreis der
für dieses Projekt verantwortlichen Antragsteller. Er selbst hielt auf
der Tagung einen Vortrag über die „Aus- und Weiterbildung der
Angehörigen des öffentlichen Dienstes in Deutschland und in der
Europäischen Gemeinschaft im Wandel der Verwaltungssysteme und ihrer
rechtlichen Grundlagen“. Der Vortrag wird zugleich in japanischer und in
chinesischer Sprache veröffentlicht werden. Weitere Vorträge wurden von
Universitätslehrern und Praktikern der beteiligten Staaten gehalten,
darunter vom Direktor des Instituts für Chinesische Justiz und von Prof.
Dr. Han Da Yuan von der Renmin Universität, Beijing/Volksrepublik China.
Vom 17. bis 21. März 2008
besuchte Herr Prof. Dr. Shigeo Kisa von der Universität Kyushu/Fukuoka,
Japan, die DHV Speyer, um den Fortgang des gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr.
Dr. h. c. R. Pitschas im Auftrag der japanischen Regierung
durchgeführten Forschungsprojekts zur Modernisierung der
Kommunalverwaltung in Japan zu besprechen. Mit dem Aufenthalt in
Deutschland ist gleichzeitig ein Abstecher zum Deutschen Städtetag in
Berlin verbunden. Die Gespräche in Speyer hatten insbesondere die
Vorbereitungen auf eine internationale Tagung in Fukuoka mit Teilnehmern
aus Europa sowie Südkorea, Taiwan, der VR China und Japan zum
Gegenstand.
Vom 25. Februar bis 5. März
2008 besuchte Herr Univ.-Prof. Dr. Tetsuya Imamura, Vorstand des
Instituts für Rechtswissenschaft der Kanto-Gakuin Universität in
Kanagawa/Japan die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften
Speyer. Sein Aufenthalt unter der Betreuung von Univ.-Prof. Dr. Dr. h.
c. Rainer Pitschas diente dem wissenschaftlichen Gespräch über die
Entwicklung des Polizeirechts in Deutschland sowie der vorbeugenden
Kriminalitätsbekämpfung und der Literaturrecherche für das staatlich
geförderte Forschungsprojekt zur „Erneuerung der japanischen
Polizeirechtslehre“. Darüber hinaus bestand für ihn die Gelegenheit zu
einem wissenschaftlichen Gespräch mit dem Rektor.
2007
Vom 16. bis 23. Juli 2007 besuchte Herr Univ.-Prof. Dr.
Tetsuya Imamura, Vorstand des Instituts für Rechtswissenschaften der
Kanto- Gakuin Universität in Kanagawa/Japan die Deutsche Hochschule für
Verwaltungswissenschaften Speyer und Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. R.
Pitschas. Sein Besuch diente der Teilnahme an Vorlesungen und
wissenschaftlichen Gesprächen über präventives Handeln der Polizei im
Bereich der Gefahrenabwehr sowie der vorbeugenden
Kriminalitätsbekämpfung. Imamura ist zu Beginn des Jahres 2007 ein
umfangreiches und rechtsvergleichendes Forschungsprojekt zur Entwicklung
des präventiven Polizei- und Sicherheitsrechts durch die Regierung des
Kaiserreiches Japan übertragen worden. Vom 3. bis 9. September 2007
besuchte Herr Univ.-Prof. Dr. Yuji Onishi von der Hokkai Gakuen
Universität, Rechtsfakultät, in Sapporo/Japan im Rahmen des von Prof.
Dr. Dr. h. c. R. Pitschas und Prof. Dr. S. Kisa, Kyushu-Universität,
Fukuoka/Japan gemeinsam im Auftrag der japanischen Regierung
durchgeführten Forschungsprojekts zur Modernisierung der
Kommunalverwaltung die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften
Speyer. Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts steht die „Aus- und
Fortbildung in der Rechtsanwendung für öffentliche Bedienstete im
Vergleich Japans und Ostasiens mit Europa“. Herr Prof. Onishi besuchte
eine Reihe von Städten in Baden-Württemberg zur Erlangung empirischer
Daten über den Fortgang der Modernisierung im Personalsektor
öffentlicher Verwaltungen.
Vom 5. bis 11. März 2007
besuchte Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Pitschas auf Einladung der japanischen
Regierung das Kaiserreich Japan, um an dem „Police Policy Forum on Crime
Prevention Legislation" in Tokyo/Japan am 7. März 2007
teilzunehmen. In Zusammenarbeit mit der University of Virginia (Norfolk)
und verschiedenen japanischen Universitäten ging es um die künftige
Ausgestaltung der Kriminalprävention durch Gesetzgebung. Am 8. März 2007
fand ein entsprechendes Forum an der Kyoto Universität/Japan, School of
Government unter Beteiligung von Hochschullehrern der Government School
statt. Die Einladung an Pitschas schloss an eine entsprechende
Zusammenkunft über Fragen des privaten Sicherheitsgewerbes im Jahr 2003
in Tokyo/Japan an. Pitschas referierte bei diesen Gelegenheiten zum Thema
„Öffentliche Sicherheit durch Kriminalprävention – unter besonderer
Berücksichtigung der Terrorismusabwehr".
Am 27. Februar 2007 stattete
eine Delegation der National Police Agency/General Affairs Division unter
Begleitung von Univ.-Prof. Dr. Akio Takahashi, Universität Osaka/Japan
dem Lehrstuhl von Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Pitschas einen intensiven
Besuch zum Gedankenaustausch über das Thema „Kommunale
Kriminalprävention" ab. Die nationale Polizeiagentur Japans
beabsichtigt, demnächst wesentliche Veränderungen in der Konzeption der
kommunalen Kriminalprävention durchzuführen.
2006
Zwischen dem
Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Sozialrecht in
München, dem Japan-Zentrum der Ludwig-Maximilians-Universität München
sowie der DHV Speyer ist zu Beginn des Jahres 2006 die Fortführung des
Forschungsprojekts „Politik und Recht für Menschen mit Behinderung in
Europa und Asien – Entwicklungsbedarfe der sozialen und rechtlichen
Infrastruktur unter Berücksichtigung nordamerikanischer Erfahrungen"
vereinbart worden. Zu diesem Zweck wurde Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. R.
Pitschas am 9. Februar 2007 vom Max-Planck-Institut zu einem Aufenthalt
sowie zur Absprache der Forschungsanteile nach München eingeladen. Die
Projektfortführung soll durch Veranstaltung eines Workshops in München
vom 21. bis 23. Oktober 2007 inhaltlich vorbereitet werden.
Am 16. August 2006 hielt sich
Univ.- Prof. Dr. R. Pitschas zu einer Forschungskonferenz über das Thema
„Recht für Menschen mit Behinderung in Europa und Asien“ auf
Einladung des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales
Sozialrecht in München auf. Gemeinsam mit Frau Prof. Dr. Motozawa von der
Tsukuba Universität/Japan und Herrn Prof. Dr. Cheon, Yonsei Universität
Seoul/Korea sowie mit Herrn Univ.-Prof. Dr. B. von Maydell und Herrn Dr.
B. Schulte wurden die notwendigen Planungsschritte und Förderungsanträge
zur dritten Konferenz über das Thema in Seoul im Jahr 2008 vorbereitet.
Im Rahmen des von der
japanischen Regierung in Zusammenarbeit mit der Kansai Universität, Osaka/
Japan, durchgeführten Forschungsprojekts zur Einführung der
Kreislaufwirtschaft im Abfallrecht im Kaiserreich Japan besuchte am 1.
August 2006 eine japanische Delegation die Hochschule Speyer und führte
mit Univ.-Prof. Dr. Rainer Pitschas ein ausgiebiges Gespräch über die
einschlägigen Entwicklungstendenzen des Umweltrechts in Deutschland. Die
Delegation wurde von Univ.-Prof. Dr. Atsunori Isomura von der Kyoiku
Universität Osaka angeführt, der bereits im deutschen Forschungsinstitut
für öffentliche Verwaltung Speyer als Gastforscher mehrmals zu Besuch
war. Weitere Delegationsangehörige waren die Professoren Dres. Ikeda und
Gotho.
Nach Einladungen verschiedener
japanischer Universitäten zu verwaltungs- und rechtswissenschaftlichen
Vorträgen nahm Univ.-Prof. Dr. Pitschas vom 9. bis 13. Juli 2006 an der
internationalen Tagung der „International Political Science Association
(IPSA)“ in Fukuoka/Japan teil. Auf Einladung des Research Committees No.
4 der IPSA präsentierte er ein Papier zum Thema „Bureaucracy in a
Globalized World: Challenges for Democratizing Societies“. Das
Forschungskomitee No. 4 hat Pitschas am 9. Juli 2006 zum Vizepräsidenten
des Forschungskomitees gewählt. Pitschas nahm an den einzelnen Sitzungen
des Komitees mit einer Reihe von Diskussionsbeiträgen teil. Ein
willkommener Nebeneffekt der Tagungsteilnahme war der kollegiale
Gedankenaustausch bzw. die Netzwerkarbeit mit Kollegen aus der
Entwicklungspolitik sowie die ausgiebige Präsentation wie Diskussion des
Studienprogramms der DHV Speyer für Studenten/-innen aus
Entwicklungsstaaten. Zuvor hatte Pitschas bereits am 6. Juli 2006 an der
Kyoiku Universität in Osaka einen Vortrag zum Thema „Lehrevaluation in
der Schule. Unterricht und Schulerziehung zwischen 'pädagogischer
Freiheit' und Sicherung von Qualität durch Evaluation“ gehalten.
Ebenfalls in Osaka referierte er am 7. Juli 2006 an der Kansai
Universität vor der Arbeitsgruppe für Umweltrecht zum Thema „Rechtliche
Tendenzen des Umweltschutzes in Deutschland unter dem Einfluss der
Europäischen Union“. Am 8. Juli 2006 sprach er dann an der School of
Law der staatlichen Universität Osaka über „Aktuelle
Entwicklungslinien und Rechtsprobleme des modernen Verwaltungsrechts in
Deutschland“.
Im Rahmen des von der Ryukoku
University in Kyoto/Japan federführend durchgeführten internationalen
Forschungsprojekts zum „Human Resources Development" auf der
kommunalen Ebene („Developing a System for Local Human Empowerment and
Local Policy Making") hielt Univ.-Prof. Dr. R. Pitschas am 20. Januar
2006 an der Ryukoku Universität den Eröffnungsvortrag auf dem
internationalen Symposium „From Local Government to Multi-Partnership
Society: The Creation of Human Resources Development System for the New
Publicness in the Era of Decentralisation". Das von der japanischen
Regierung finanzierte Forschungsprojekt trat damit in seine zweite Hälfte
ein. Vertreter der teilnehmenden Staaten Südafrika, Philippinen, Bangla
Desh, Großbritannien und Dänemark hielten weitere Vorträge zum
Generalthema. Pitschas sprach über „New Publicness and Local Governance
in the Era of Decentralisation - The Example of Germany".
2005
Am
08. Februar 2005 besuchte Prof. Dr. Jun Katagi von der Waseda Universität
in Tokio/Japan und dort als Lehrstuhlinhaber an der "Graduate School
for Public Administration" tätig, die Hochschule Speyer. Vor Beginn
seiner Tätigkeit an der Waseda Universität arbeitete Herr Katagi als
leitender Beamter an einer japanischen Präfektur. Prof. Dr. R. Pitschas führte
mit ihm ein längeres Gespräch über die Möglichkeiten der Kooperation
zwischen der Waseda Universität und der Hochschule Speyer; daran schloss
ein längerer Gedankenaustausch über die Möglichkeiten der Weiterbildung
für den öffentlichen Dienst in Japan und Deutschland an.
2004
In der Zeit vom 18. – 20. Oktober 2004
veranstaltete Herr Prof. Dr. R. Pitschas gemeinsam mit der Bundesakademie
für öffentliche Verwaltung und in Zusammenarbeit mit dem
Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin die "Lernwerkstatt
Japan-Deutschland" unter dem Thema "Globalisierung als
Herausforderung für die Verwaltung: Ein Beitrag zu 'Deutschland in Japan
2005/2006'". Der Veranstaltung lagen drei unterschiedliche Ziele
zugrunde. Zum einen ging es um die Vermittlung von Wissen über die
internationale Verwaltungszusammenarbeit am Beispiel Japans und der Region
Ostasien. In diesem Zusammenhang diente die Veranstaltung dazu, die
Weiterbildungsteilnehmer über dieses Ziel der Verwaltungszusammenarbeit
zu orientieren. Das zweite Ziel der Veranstaltung lag in der
Wissensvermittlung über die internationalen Beziehungen und die Bedeutung
Japans sowie der gesamten Region hierfür. Schließlich war die
Veranstaltung bestrebt, an dem konkreten Beispiel der Begegnung
japanischer und deutscher Verwaltungsangehöriger und Wissenschaftler die
Bedeutung interkultureller Kompetenz im Sachdialog und für das Öffentliche
Management herauszustellen.
Die Ziele der "Lernwerkstatt" sind in jeder Hinsicht erreicht
worden. Zugleich ist es gelungen, für das Deutschlandjahr in Japan einen
namhaften Beitrag zu liefern, der die DHV Speyer in ihren internationalen
Bezügen angemessen repräsentiert. Auf der Veranstaltung hat
Univ.-Prof. Dr. Rainer Pitschas zur Staats- und Verwaltungsmodernisierung
in Deutschland und Japan einen Vortrag mit dem Thema "Deutschland und
Japan im Focus der Verwaltungszusammenarbeit" gehalten.
"Looking behind
New Public Management: The European States between Economisation and
Commonweal" lautete der Titel des Vortrages von Herrn Prof. Pitschas
am 21. Mai 2004 in der Waseda University, Tokyo/Japan, auf dem
internationalen Symposium über "Public Management and Commonweal - A
Value Concept of Modern Administrative State beyond New Public
Management" am selben Tag.
2003
Vom 9. bis 15. Juni
2003 hat Prof. Pitschas auf Einladung der japanischen Regierung/Cabinet
Office das Kaiserreiche Japan besucht. Gegenstand des Aufenthalts waren
Vorträge und Gespräche zur Entwicklung der inneren Sicherheit auf der
Ebene der Polizei einerseits und des Sicherheitsgewerbes andererseits. Am
11. Juni 2003 hielt Prof. Pitschas einen Vortrag an der National Police
Agency zum Thema "Innere Sicherheit im partnerschaftlichen
Rechtsstaat. Zur zukünftigen Aufgabenverteilung zwischen staatlicher
Polizei und Zivilgesellschaft". Am 12. Juni 2003 hielt Pitschas einen
zweiten Vortrag vor der "All Japan Security Service Association (AJSSA)"
zu dem Thema "Das Sicherheitsgewerbe in Deutschland. Bestand und
Perspektiven am Beginn des 21. Jahrhunderts". Die Gespräche setzten
eine Initiative zum Entwicklungsvergleich des deutschen und japanischen
Polizeirechts unter Einbeziehung rechtstatsächlicher Umstände fort, die
mit dem Besuch des japanischen Hochschullehrers Prof. Dr. Akiro Takahashi
von der Kaiserlichen Universität Osaka/Juristische Fakultät im Herbst
2002 begonnen worden war.
Das "Open
Research Center for the Development of Local Human Resource and Local
Public Policy (LORC)" an der Ryukoku University in Japan sowie die
Kyushu University/Faculty of Law in Japan haben beide Herrn Prof. Pitschas
aufgefordert, einer internationalen Forschergruppe zum Thema
"Research of Developments in the system of Public Policy and Human
Resources in Local Areas", das von der japanischen Regierung
finanziert wird, beizutreten. Bei dem Projekt geht es um die Verbesserung
und Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung und des Bürgerengagements
auf lokaler Ebene im Kaiserreich Japan. Pitschas ist in die Forschergruppe
No. 2 ("Cooperated training system for the local government and NPO
personnel by NPO's, local governments and universities") berufen
worden. Das erste internationale Symposium dieses Forschungsprojekts fand
am 13. und 14. Oktober 2003 in Kyoto/Japan statt. Ein zweites
internationales Symposium wird im August 2004 an der DHV Speyer
durchgeführt. In der Domstadt werden weiter Forschungsmitglieder aus der
Europäischen Union hinzustoßen.
"Behind New
Public Management. Decentralisation in Progress and Human Resources
Development: The German Education and Training System for Public Officers
as an Example" lautete der Titel des Vortrags, den Prof. Pitschas am
14. Oktober 2003 in der Ryukoku University, Fukakusa/Japan auf dem
Symposium über "Developing a System for Local Human Empowerment and
Local Policy Making" hielt.
2001
Auf einer
Dienstreise nach Japan befand sich Prof. Pitschas vom 13. bis 24. März
2001. In diesem Rahmen hielt er im Internationalen Kolloquium der
Waseda-Universität in Tokio zum Thema "Funktionswandel des Staates
angesichts der Jahrhundertwende in Ostasien" einen Vortrag zur
"Staats- und Verwaltungsmodernisierung in Ostasien - eine 'westliche'
Perspektive". Es war das Auftaktreferat. Das Kolloquium fand am
15./16. März 2001 statt.
Am 16. März 2001
hat Prof. Pitschas auf Einladung der juristischen Fakultät der
Kokugakuin-Universität in Tokio einen Vortrag zum Thema "Reform des
Datenschutzrechts in Deutschland und ihre Auswirkungen: Das Beispiel der
Informationsbeziehungen zwischen der Polizei und privaten
Sicherheitsdiensten" gehalten. An diesen Vortrag anschließend fand
eine Besprechung mit mehreren Universitätsprofessoren aus Japan zur
Veranstaltung einer gemeinsamen Informations- und medienrechtlichen Tagung
in Speyer im Oktober 2002 statt.
Am 19. März 2001
hat Prof. Pitschas in der Rechtsanwaltskammer der Stadt Osaka zum Thema
"Kommunale Selbstverwaltung und Mediation. Zur Notwendigkeit
neutraler Streitschlichtung in Konflikten mit der lokalen
Zivilgesellschaft" vorgetragen.
Am 21. März 2001
hielt Prof. Pitschas in der juristischen Fakultät der Universität Osaka
einen Vortrag zum Thema "Verantwortungskooperation zwischen Staat und
Bürgergesellschaft. Herausforderungen an das
Verwaltungsrecht".
Vom 27.12. –
30.12.2001 besuchte Univ.-Prof. Dr. Shigeo Kisa von der Juristischen
Fakultät der Kyushu-Universität in Fukuoka/Japan die Deutsche Hochschule
für Verwaltungswissenschaften Speyer. Anlass für den Besuch war das
Interesse des Gastes an der Entwicklung des Verhältnisses von „Recht
und Schule“ in der Bundesrepublik Deutschland. In einer Reihe von
Besprechungen mit Lehrern aus Gymnasien in Speyer und Landau orientierte
sich Herr Prof. Dr. Kisa über die Möglichkeiten zum Rechtsunterricht in
den Schulen. Im Kaiserreich Japan gibt es hierfür offenkundig einen
breiten Nachholbedarf. Mit einem Besuch im Europaparlament Straßburg
klang der Besuch aus.
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Stand:
31.05.2011
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